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Organisation und Formen der dop. Buchf. ESA BIL01

ESA sehrgut

Organisation und Formen der doppelten Buchführung ESA BIL01

Lösungen zu den Einsendeaufgaben ESA BIL01 Organisation und Formen der doppelten Buchführung

  1. Geben Sie die Veränderungen der Vermögens- und Schuldbestände sowie des Eigenkapitals bei Buchung folgender Geschäftsvorfälle an
    Anmerkungen: Es sind entweder die exakten Kontenbezeichnungen oder die entsprechenden Kontennummern nach dem IKR anzugeben. Bitte verwenden Sie nur folgende IKR-Konten (siehe Industriekontenrahmen im Anhang): 2280, 2600, 2800, 3001, 4250, 4500, 4800, 5421. Ordnen Sie den Konten auf der gleichen Zeile die betreffenden Wertänderungen, unter Angabe der Vorzeichen (+ oder -), zu.
  2. Uschi Maruska ist Inhaberin einer Drogerie in Berlin. Die Firma ist im Handelsregister eingetragen. In der Abrechnungsperiode betrugen die Umsätze 600.000 € der Gewinn 30.000 € Ist Frau Maruska nach Handelsrecht und/oder Steuerrecht buchführungspflichtig? Begründen Sie jeweils Ihre Antwort unter Angabe der einschlägigen Paragrafen!
  3. Bei einer Betriebsprüfung wird festgestellt, dass Sie als Geschäftsführer(in) der Staatlichen Weinbaudomäne Trier aus einer öffentlichen Telefonzelle (Münzapparat) ein betrieblich notwendiges Ferngespräch mit einem Geschäftspartner geführt und danach den entsprechenden Betrag aus der Kasse entnommen hatten. Dieser Geschäftsvorfall wurde zwar gebucht, aber ein Buchungsbeleg ist nicht vorhanden. Wie hätten Sie korrekt gehandelt? Erstellen Sie dazu selbst einen konkreten Nachweis – unter Verwendung des abgebildeten Dokuments mit sämtlichen relevanten Daten, den Sie dem Betriebsprüfer des Finanzamts vorlegen. Anmerkungen: Relevante Daten, die nicht aus der Aufgabenstellung entnommen werden können, sind fiktiv anzugeben. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.
  4. Als Buchhalter(in) der Centralgarage Franz Wagner GmbH verbuchen Sie die abgebildete Ausgangsrechnung zum Datum der Rechnungserstellung im Journal auf Seite 3. Einen Tag später trifft die Rechnung bei der Global Office GmbH ein. Die Eingangsrechnung wird noch am selben Tag von der Buchhalterin Anna Gruber im Journal auf Seite 4 gebucht.
    Vervollständigen Sie für beide Geschäftsfälle die auf der nächsten Seite abgebildeten Buchungsstempel. Bitte verwenden Sie Kontennummern bzw. Kontenbezeichnungen nach dem Industriekontenrahmen. In beiden Fällen sind die Buchungen nur auf Hauptbuchkonten (also nicht auf Kontokorrentkonten) zu buchen.
  5. Buchen Sie folgende Geschäftsvorfälle im Grundbuch, im Hauptbuch und im Kontokorrentbuch unter Verwendung der Kontennummern oder Kontenbezeichnungen nach dem IKR und nachstehender Schemata:

BIL01-XX6-A24

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Deckungsbeitragsrechnung Grundlagen ESA KRE05N

ESA sehrgut

Deckungsbeitragsrechnung Grundlagen ESA KRE05N

Lösungen zu den Einsendeaufgaben ESA KRE05N Deckungsbeitragsrechnung Grundlagen

1. Die Kranbau GmbH stellt unter anderem Baukräne in den drei Ausführungen A, B und C her. Man geht davon aus, dass ein Verkäufer pro Jahr 12 Aufträge hereinholt, die sich bislang gleichmäßig auf die drei Typen A, B und C verteilten. Die Entlohnung der Außendienstler besteht in einem Fixum zuzüglich Spesen für Fahrten und auswärtige Unterbringung. Anstelle einer fälligen Erhöhung des Fixums soll nun eine leistungsorientierte Entlohnung eingeführt werden. Zwei Möglichkeiten sind zu prüfen:

a)           Umsatzprovision (neues Entgelt = Fixum + v. H. vom Umsatz)

b)           Deckungsbeitragsprovision (neues Entgelt = Fixum + v. H. vom Deckungsbeitrag)

Es ist davon auszugehen, dass die Verkaufszahlen mit insgesamt 12 Einheiten pro Verkäufer und Jahr konstant bleiben. Jedoch kann sich durch die Aktivität

der Außendienstler die Auftragszusammensetzung ändern:

–             Bei besonderen Bemühungen zugunsten eines bestimmten Typs können

anstelle von vier Einheiten fünf Einheiten pro Jahr verkauft werden.

–             Ohne besondere Bemühungen geht der auf einen Verkäufer entfallende

Absatz pro Typ und Jahr auf drei Einheiten zurück.

Untersuchen Sie die Auswirkungen beider Entlohnungsformen auf den Betriebsgewinn unter Berücksichtigung der in der nachfolgenden Tabelle angegebenen Zahlen:

Ausgangssituation

Bau-
kran

Derzeitige Absatzmenge je Verkäufer (Stück/Jahr)

p

(T€/Stück)

k,

(T€/Stück)

d

(T€/Stück)

D

 

(TE/Jahr)

I

II

III

IV = II-III

V         I • IV

A

B

C

4

4

4

375

600

900

250

500

860

125

100

40

500

 

400

160

12

Gesamtdeckungsbeitrag je Verkäufer:                                                                                                                                                                                    1.060

2. Eine Taschenrechnerfabrik stellt die Taschenrechner FIX und FOXI her. Für den vergangenen Monat liegen folgende Daten vor:

BezeichnungFIX

FOXI

produzierte Rechner (Stück/Monat)2

000

6

000

abgesetzte Rechner (Stück/Monat)1

800

5

400

Fertigungsmaterial (€/Stück) 

10

 

5

Fertigungslohn (€/Stunde) 

30

 

30

Fertigungszeit (Minute/Stück) 

6

 

4

Verkaufsprovision (% vom Preis) 

4

 

4

Verkaufspreis (€/Stück) 

50

 

40

Die Gemeinkosten wurden folgendermaßen auf die Kostenstellen verteilt:

 Gemeinkosten  

Kostenstelle

  
   

Bezugsgröße

 fix

variabel

 
Material

20.000

Fertigung

90.000

54.000

Fertigungszeit

Verwaltung und Vertrieb

31.320

a) Ermitteln Sie unter Benutzung der folgenden Lösungstabelle Gesamtdeckungsbeitrag und Stückdeckungsbeitrag von FIX und FOXI.

Welcher Wert ergibt sich für das Betriebsergebnis im Rahmen einer Teilkostenrechnung, wenn man auf die Schlüsselung nicht verursachungsgerecht zurechenbarer Fixkosten verzichtet?

Bezeichnung

 

(alles in €/Monat)

FIX

FOXI

Gesamt

Umsatz   
Materialeinzelkosten Fertigungseinzelkosten

 

var. Fertigungsgemeinkosten

   
var. Herstellkosten d. Produktion – Bestandsveränderungen   

var. Herstellkosten d. Umsatzes
Sondereinzelkosten d. Vertriebs

   
var. Selbstkosten   
Gesamtdeckungsbeitrag – fixe Kosten   
Betriebsergebnis   

Ergebnis                                                            Stückdeckungsbeiträge

Gesamtdeckungsbeitrag

FIX _____________ €/Monat   €/Stück

Gesamtdeckungsbeitrag

FOXI                                                            €/Monat                                   €/Stück

Betriebsergebnis (netto): __________  €/Monat

b) Welches Betriebsergebnis hätte ein Vollkostenrechner ermittelt? Die Bezugsgrößen sind:

—       für die Materialgemeinkosten: Materialeinzelkosten

—       für die Fertigungsgemeinkosten: Fertigungsminuten

—       für die Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten: Herstellkosten des Umsatzes

Bezeichnung

 

(alles in €/Monat)

FIX

FOXI

Gesamt

Umsatz   
Materialeinzelkosten Materialgemeinkosten Fertigungseinzelkosten Fertigungsgemeinkosten   
Herstellkosten der Produktion — Bestandsveränderungen   
Herstellkosten des Umsatzes Verw.- und Vertriebsgemeinkosten Sondereinzelkosten d. Vertriebs   
Selbstkosten   
Betriebsergebnis   

Wie ist die Differenz zum Ergebnis des Teilkostenrechners zu erklären?

c) Für den kommenden Monat rechnet man mit einer Nachfragesteigerung. Es ist vorgesehen, wieder 2000 Einheiten FIX und 6000 Einheiten FOXI zu fertigen. Man nimmt an, dass die Neuproduktion sowie die Lagerbestände im kommenden Monat komplett verkauft werden können.

In dieser Situation erhält die Unternehmung das Angebot über einen Zusatzuftrag: Sie könnte im kommenden Monat 600 Einheiten eines hochwertigen Rechnertyps SUPER absetzen. Für die Fertigung von SUPER ist der bestehende Produktionsapparat zwar technisch geeignet, problematisch ist es aber mit der Kapazität: Es stehen, genau wie im Vormonat, 36 000 Maschinenminuten zur Verfügung. Somit ist die Hereinnahme des Zusatzauftrages nur dann möglich, wenn entsprechende Produktionseinschränkungen bei einem anderen Rechnertyp vorgenommen werden.

Für SUPER gilt:

 

Fertigungsmaterial (€/Stück) Fertigungslohn (€/Stunde) Fertigungszeit (Min/Stück) Verkaufsprovision (% v. Preis) Verkaufspreis (v/Stück)

 

20,00 €

30,00 €

10 Minuten

4%

100,00 €

(1)         Wie hoch ist der Stückdeckungsbeitrag von SUPER?

(2)         Unter welcher Voraussetzung ist die Hereinnahme des Zusatzauftrages sinnvoll?

Ist diese Voraussetzung erfüllt?

Bei welchem Produkt ist gegebenenfalls die Fertigungsmenge einzuschränken?

(3)         Um wie viel Euro ändert sich bei Hereinnahme des Zusatzauftrages das Betriebsergebnis im Vergleich zum Verzicht auf diesen Auftrag?

d) Welches ist die kurzfristige Preisuntergrenze für die Hereinnahme des Zusatzauftrages?

3. In einem Betrieb werden die Produkte A, B, C, D, E, F , G und H hergestellt. Das Sortiment wurde aufgrund einer kurzfristigen Optimierungsrechnung festgelegt. Die Kontrolle durch eine kurzfristige Erfolgsrechnung ergab ein negatives Betriebsergebnis. In einer stufenweisen Fixkostendeckungsrechnung soll nun überprüft werden, ob sich langfristig die Betriebssituation durch Straffung des Sortiments verbessern lässt.

Die Gesamtdeckungsbeiträge der Produktarten betragen (T€/Woche):

Produktart

A

B

C

D

E

F

G

H

Gesamtdeckungsbeitrag der Produktart

10

26

50

14

6

44

24

26

 

Aus dem BAB sind die Fixkosten der einzelnen Kostenstellen zu entnehmen:

Stelle

Bezeichnung

T€

1

Allgemeine Hilfsstellen, Fertigungshilfsstellen, Verwaltung

40

2

Fertigungsstelle

10

3

Fertigungsstelle

4

4

Fertigungsstelle

8

5

Fertigungsstelle

16

6

Fertigungsstelle

10

7

Fertigungsstelle

16

8

Fertigungsstelle

56

9

Vertriebsstelle

50

10

Vertriebsstelle

10

Die Inanspruchnahme der einzelnen Kostenstellen durch die Produkte ist aus der folgenden Übersicht zu entnehmen:

Produktart

Durchlaufene Kostenstellen

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

A

*

 

 

 

*

 

 

 

*

 

B

*

 

 

*

 

 

 

*

 

*

C

*

 

 

 

*

 

 

 

*

 

D

*

 

 

 

 

 

 

*

 

*

E

*

*

 

 

 

 

 

 

*

 

F

*

 

*

 

 

 

*

 

 

*

G

*

 

 

 

 

*

 

 

*

 

H

*

 

 

 

 

 

*

 

 

*

a)         Stellen Sie das Organisationsschema der Unternehmung auf.

b)        Führen Sie eine stufenweise Fixkostendeckungsrechnung durch. Ermitteln Sie den Nettogewinn der Periode.

c)         Durch welche Maßnahmen lässt sich das Betriebsergebnis langfristig verbessern?

Bestimmen Sie den dann entstehenden Gewinn!

d)        Erläutern Sie Sinn und Zweck einer stufenweisen Fixkostendeckungsrechnung.

e)         Erläutern Sie, unter welchen Bedingungen die Einführung einer stufenweisen Fixkostendeckungsrechnung sinnvoll erscheint.

Eignen sich Betriebe in bestimmten Branchen besonders gut (schlecht)

für die Einführung einer stufenweisen Fixkostendeckungsrechnung?

Nennen Sie vier Beispiele!

KRE05N-XX-A12

Diese Einsendeaufgabe wurde mit 87/100 Punkte und der Note “gut” bewertet.

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Technik und Organisation der Lagerhaltung und ihrer Randbereiche ESA BLW02

Einsendeaufgaben

Technik und Organisation der Lagerhaltung und ihrer Randbereiche ESA BLW02

Lösungen zu den Einsendeaufgaben ESA BLW02 Technik und Organisation der Lagerhaltung und ihrer Randbereiche

1. Die permanente Forderung nach Kostenminimierung stellt sich sowohl bei der Einrichtung neuer Lager als auch bei der Modernisierung vorhandener Lager.

a)  Was versteht man dabei unter einem optimalen Lagerlayout und welche Ziele werden damit verfolgt?

b) Welche Bedeutung kommt bei der Wahl der Lagerhilfsmittel und Transportmittel der erweiterten Transportkette zu? (Materialfluss)

c) Wie sehen die Einrichtungen von Lägern heute überwiegend aus?

2. Im Rahmen der Organisation des Einlagerns wird zwischen den beiden Formen der festen Lagerplatzordnung und der freien Lagerplatzwahl unterschieden. In einer allgemeinen Beurteilung sollten Sie folgende Fragen beantworten:

a)  Nennen Sie Kriterien, nach denen feste Lagerplätze bestimmt werden können, und geben Sie jeweils eine Begründung für die genannten Kriterien an.

b) Welche Vorteile und welche Nachteile hat die feste Lagerplatzordnung?

c)  Unter welchen Voraussetzungen kann eine freie Lagerplatzwahl praktiziert werden?

d) Welche Vorteile und welche Nachteile hat die freie Lagerplatzwahl?

e)  Welche Verfahren der Stückgutaufbewahrung kommen für eine freie Lagerplatzwahl infrage?

3. Bei der räumlichen Gestaltung der Lagerwirtschaft ist häufig zwischen den beiden Alternativen der zentralen und der dezentralen Lagerung zu wählen.

a) Nennen Sie jeweils die Vorteile der beiden Alternativen!

b)Inwiefern kann man gegebenenfalls die unter a) genannten Vorzüge beider Alternativen gleichzeitig realisieren?

4. Für die Bereitstellung des Lagergutes im Rahmen der Kommissionierung gibt es zwei grundsätzliche Organsiationsmöglichkeiten. Nennen und beschreiben Sie beide Möglichkeiten.

5. Erläutern Sie Vor- und Nachteile der verschiedenen Versand- bzw. Transportarten.

6. Stellen Sie sich vor, Sie wären in Ihrem Unternehmen für die betriebliche Abfallwirtschaft verantwortlich. Mit welchen Problemen müssten Sie sich dann auseinander setzen (u. a. Abfallarten, Abfallgesetze, Verordnungen)?

BLW02-XX2-K14

Diese ESA wurde mit 100/100 Punkten und der Note “sehr gut” bewertet.

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Technik und Organisation der Lagerhaltung und ihrer Randbereiche ESA BLW02

Lösungen zu den Einsendeaufgaben ESA BLW02 Technik und Organisation der Lagerhaltung und ihrer Randbereiche

1. Die permanente Forderung nach Kostenminimierung stellt sich sowohl bei der Einrichtung neuer Lager als auch bei der Modernisierung vorhandener Lager.

a)  Was versteht man dabei unter einem optimalen Lagerlayout und welche Ziele werden damit verfolgt?

b) Welche Bedeutung kommt bei der Wahl der Lagerhilfsmittel und Transportmittel der erweiterten Transportkette zu? (Materialfluss)

c) Wie sehen die Einrichtungen von Lägern heute überwiegend aus?

2. Im Rahmen der Organisation des Einlagerns wird zwischen den beiden Formen der festen Lagerplatzordnung und der freien Lagerplatzwahl unterschieden. In einer allgemeinen Beurteilung sollten Sie folgende Fragen beantworten:

a)  Nennen Sie Kriterien, nach denen feste Lagerplätze bestimmt werden können, und geben Sie jeweils eine Begründung für die genannten Kriterien an.

b) Welche Vorteile und welche Nachteile hat die feste Lagerplatzordnung?

c)  Unter welchen Voraussetzungen kann eine freie Lagerplatzwahl praktiziert werden?

d) Welche Vorteile und welche Nachteile hat die freie Lagerplatzwahl?

e)  Welche Verfahren der Stückgutaufbewahrung kommen für eine freie Lagerplatzwahl infrage?

3. Bei der räumlichen Gestaltung der Lagerwirtschaft ist häufig zwischen den beiden Alternativen der zentralen und der dezentralen Lagerung zu wählen.

a) Nennen Sie jeweils die Vorteile der beiden Alternativen!

b)Inwiefern kann man gegebenenfalls die unter a) genannten Vorzüge beider Alternativen gleichzeitig realisieren?

4. Für die Bereitstellung des Lagergutes im Rahmen der Kommissionierung gibt es zwei grundsätzliche Organsiationsmöglichkeiten. Nennen und beschreiben Sie beide Möglichkeiten.

5. Erläutern Sie Vor- und Nachteile der verschiedenen Versand- bzw. Transportarten.

6. Stellen Sie sich vor, Sie wären in Ihrem Unternehmen für die betriebliche Abfallwirtschaft verantwortlich. Mit welchen Problemen müssten Sie sich dann auseinander setzen (u. a. Abfallarten, Abfallgesetze, Verordnungen)?

Lösungsweg:

BLW02-XX2-K14

Die ESA wurde mit 100/100 Punkten und der Note 1 bewertet.

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Prüfungsaufgaben ESA PR772 Medienbetriebswirt/in

Prüfungsaufgaben ESA PR772 Medienbetriebswirt/in

Hier findest du die Prüfungsaufgaben ESA PR772 Medienbetriebswirt/in

Teil 1 – Fallstudien „Grundlagen der Volkswirtschaft”

1. Steuerrecht: Umsatzsteuer

A verkauft im Juli 2002 Holz aus eigenem Schlag für 10.000,00 € netto an B. Dieser fertigt aus dem angekauften Holz eine Küche, die er für 15.000,00 € netto an den Großhändler C verkauft. C verkauft die gleiche Küche für 17.000,00 € netto an den Einzelhändler D. Da die Küche bei die­sem mehr als ein Jahr als Ausstellungsstück steht, verkauft er die Küche im Dezember 2003 an den Endverbraucher für 10.000,00 € netto.

Ermitteln Sie die Umsatzsteuerbelastung insgesamt und geben Sie außerdem die Zahllast an, die auf jeden einzelnen Unternehmer entfällt.

2. Steuerrecht: Abgabenordnung

Am 12.10.2003 hat Michael Meier seine Einkommensteuererklärung für das Kalenderjahr 2000 beim Finanzamt Wiesbaden abgegeben. Den entsprechenden Einkommensteuerbescheid hat er bereits am 11.11.2003 erhal­ten. Der Bescheid wurde am 10.11.2003 zur Post gegeben. Vor lauter Freu­de über die zügige Bearbeitung seiner steuerlichen Angelegenheiten und aufgrund der unerwartet hohen Einkommensteuererstattung legt Michael Meier den Steuerbescheid beiseite, ohne ihn intensiv zu prüfen.

In den ersten Tagen des Dezembers 2003 fällt ihm der Steuerbescheid wieder in die Hände. In einer ruhigen Minute sieht er sich den Bescheid noch einmal genau an und er muss feststellen, dass das Finanzamt Wiesbaden bei der Bearbeitung seiner Einkommensteuererklärung von seinen Angaben ab­gewichen ist. So wurden Werbungskosten zu den Einnahmen aus nicht­selbstständiger Arbeit in Höhe von 3.680,00 € nicht bei der Ermittlung des zu versteuernden Einkommens berücksichtigt.

a)              Welche Möglichkeit hat Michael Meier, die bisher noch nicht berück­sichtigten Werbungskosten noch anerkannt zu bekommen? Bis zu welchem Zeitpunkt und in welcher Form muss er seinen Willen ge­genüber dem Finanzamt Wiesbaden kundtun?

b)              Gibt es für Michael Meier auch nach einer ablehnenden Entscheidung des Finanzamtes Wiesbaden auf Änderung der Einkommensteuerver­anlagung 2001 noch Möglichkeiten, sein Rechtsbegehren voranzutrei­ben?

Teil 2 – Fallstudien „Grundlagen der Betriebswirtschaft”

3.        Kosten- und Leistungsrechnung

Ein Betrieb stellt im November 2002 von den Erzeugnissen I bis V folgen­de Mengen zu folgenden Kosten her:

Erzeug-
nis

Stück-
zahl

Einzel-

kosten FM + FL pro Stück

Gemein- kostenzu- schlag auf FM + FL

Prop.
GK pro
Stück

Fixe GK
pro Mo-
nat

VP
pro
Stück

I

800

15,00

200 %

5,00

 

70,00

II

400

40,00

300 %

85,00

 

150,00

III

1.000

30,00

100 %

40,00

insgesamt

90,00

IV

600

20,00

150 %

10,00

196.000

55,00

V

1.600

80,00

250 %

100,00

 

275,00

FM = Fertigungsmaterial               FL = Fertigungslöhne

GK = Gemeinkosten                      VP = Verkaufspreise

Es sind zu ermitteln:

a)            die Vollkosten für jedes Erzeugnis pro Stück

b)           der Stückgewinn bei Vollkostenkalkulation, daraus abgeleitet: die Rangfolge der Erzeugnisse nach der Höhe des Stückgewinns

c)            die Teilkosten (Grenzkosten) für jedes Erzeugnis pro Stück

d)           der Deckungsbeitrag (Gewinn + fixe Kosten) pro Erzeugnis, daraus abgeleitet: die Rangfolge der Erzeugnisse nach der Höhe des De­ckungsbeitrages

e)            der Gesamtgewinn bei Vollkostenkalkulation

f)            der Gesamtgewinn bei Grenzkostenkalkulation

4.        Rechtswesen

Eines Tages erhält der Elektroingenieur Walter Jung folgendes Schreiben der Industrie- und Handelskammer Darmstadt:

„Wir beobachten seit geraumer Zeit, dass Sie unter der Firmenbezeichnung W. Jung & Co., Ingenieurbüro, in Darmstadt ein Konstruktionsbüro unter­halten und für Interessenten gegen Entgelt die technische Einrichtung von Kraftwerken projektieren. Im Handelsregister ist diese Firma nicht eingetragen. Im Hinblick hierauf erwägen wir, das Amtsgericht — Register­gericht — zu veranlassen, im Wege des Ordnungsstrafverfahrens gegen die­se unzulässige Firmierung einzuschreiten.”

Herr Jung ist aufgrund dieses Schreibens voller Sorge und bittet Sie um Ih­ren Rat. Bei der Besprechung mit Herrn Jung erfahren Sie folgenden Sach­verhalt:

Der Vater von Walter Jung ist vor Jahresfrist gestorben. Er war der Begrün­der des Ingenieurbüros. Die Tätigkeit des Verstorbenen beschränkte sich nicht allein auf die Projektierung industrieller Vorhaben, sondern umfasste auch die Vertretung großer Unternehmen der Elektroindustrie. Für jedes abgeschlossene Geschäft bezahlen diese Firmen Provision. Nach dem Tod des Vaters führte der älteste Sohn Walter dieselbe Tätigkeit fort, um nicht nur sich, sondern auch seinen 22-jährigen Bruder sowie seine Mutter und seine 19-jährige Schwester versorgen zu können. Zur Begleichung dringender Nachlassverbindlichkeiten erhielt er von seiner Braut Irma Schön 5.000,00 €. Dieser Betrag ist jährlich zu verzinsen mit 5 %. Laut Vereinba­rung soll Frau Schön noch angemessen am Gewinn beteiligt werden, sofern ein solcher erzielt wird, während sie am Verlust nicht teilnehmen sollte. Schon mit Rücksicht auf diese Vereinbarung hält sich Walter Jung für be­rechtigt, die von der Industrie- und Handelskammer beanstandete Firma zu führen.

Ferner beruft er sich darauf, dass er, seine Mutter, sein Bruder und seine Schwester gemäß letztwilliger Verfügung des Erblassers zu je 1/4 erbbe­rechtigt seien. Die Erbengemeinschaft ist noch nicht auseinander gesetzt. Im Zuge der bevorstehenden Erbauseinandersetzung wird eine Gesell­schaftsform angestrebt, bei der die Möglichkeit besteht, den zurzeit noch studierenden Bruder aktiv am Geschäft zu beteiligen. Auch die Mutter soll die Stellung einer Gesellschafterin haben, während die Schwester nur bis zu einem bestimmten Risiko Teilhaberin des Unternehmens sein soll. Bei der Auseinandersetzung des Nachlasses wird Frau Schön ihre 5.000,00 € zu­rückerhalten. Im Fall der späteren Heirat soll für sie aber die Möglichkeit bestehen, in die Gesellschaft einzutreten.

Walter Jung legt besonderen Wert darauf zu erfahren:

a)    ob die Firmierung W. Jung & Co. zu beanstanden ist,

b)    welche Gesellschaftsformen bei der zu erwartenden Neugestaltung des Unternehmens infrage kommen,

c)    welche Gesellschaftsform Sie ihm empfehlen.

Teil 3 – Fallstudien „Grundlagen der Unternehmensführung”

5.        Finanzierung

Die Pharma-Chemie AG will im Lauf von 5 Jahren ihren Maschinenpark um 20 Maschinenaggregate vergrößern und die damit erreichte Kapazität in der Zukunft aufrechterhalten. Im ersten Jahr schaffte sie sich 4 Maschinen an und danach je weitere 4 Maschinen zu Beginn des 2., 3., 4. und 5. Jah­res. Jede Maschine kostet 2.500,00 €. Die Nutzungsdauer beträgt jeweils 5 Jahre.

Stellen Sie eine Tabelle für 6 Jahre auf, in der die linearen Abschreibungs­quoten (selektiv und kumulativ), die Reinvestitionen sowie der verbleiben­de Restbetrag an liquiden Mitteln (freigesetztes Kapital) enthalten sind.

Wie hoch ist der dauernd freigesetzte Betrag an liquiden Mitteln?

6.                Personalwesen

Welche Zusammenhänge und Abhängigkeiten bestehen zwischen Personal­planung, Personalbeschaffung, Beurteilungswesen, Stellenbeschreibung, Arbeitsbewertung, dem Lohn- und Gehaltssystem, der Weiterbildung und Personalförderung?

Teil 4 – Fragen zu „Grundlagen der Medienwirtschaft”

7.                Warum wird es für Printmedien immer schwieriger, sich auf den Printmärk­ten zu behaupten? Nennen Sie bitte drei Gründe.

8.                Warum hat die Musikbranche durch die Peer-to-Peer-Netze ganz neue He­rausforderungen zu meistern?

9.                Worum handelt es sich — nach Porter — bei folgenden Wertschöpfungs­aktivitäten: Entwicklung einer neuen Frauenzeitschrift; Distribution dieser Frauenzeitschrift; Controlling der Frauenzeitschrift?

10.             Welche Unterschiede gibt es in der Wertkette von Printprodukten? Bitte schildern Sie zwei Beispiele.

11.             Welcher Market-Based View (MBV) und welcher Resource-Based View (RBV) liegt Ihrer Einschätzung nach bei dem Nachrichtenmagazin „Spie­gel” zugrunde? Nennen Sie je ein Kriterium.

12.             Bernd Meier, ein junger Unternehmer, möchte in das Mediengeschäft ein­steigen. Er ist Hobbyangler und möchte sein Hobby mit seinem Beruf ver­binden. Er möchte eine Zeitschrift für Hobbyangler gründen. Im Gegensatz zu den bestehenden Anglerzeitschriften baut er aber von Anfang an auf eine starke Internet-Präsenz und möchte ergänzend zu der Printversion im Inter­net zusätzliche Leistungen anbieten. Die Finanzierung der Zeitschrift soll durch Verkaufs- und Werbeerlöse erfolgen.

a) 1)      Inwiefern handelt es sich bei den geplanten Produkten um Medi­enprodukte?

2)      Welche typischen Charakteristika weisen sie auf?

3)      Welche Konsequenzen ergeben sich hieraus für Bernd Meier?

b) 1)    Auf welchen Märkten ist Bernd Meier tätig?

2)      Wer fungiert auf diesen Märkten als Anbieter und Nachfrager?

3)      Skizzieren Sie eine geeignete Wertkette für das gesamte Produkt­angebot.

Teil 5 – Offene Fragen und Fallstudie „Praxismanagement Medienwirtschaft”

Prüfungsaufgaben ESA PR772 Medienbetriebswirt/in
ESA sehrgut

13.             Welchen Pflichtanteil haben die Landesrundfunkanstalten an den „Tagesthemen”, die täglich in der ARD ausgestrahlt werden?

14.             Woran wird auch heute noch sichtbar, dass die Tageszeitungen den Einstieg ins Internet-Geschäft erst viel zu spät entschieden haben? Bitte erläutern Sie das anhand des Stellenanzeigenmarktes.

15.             Nennen Sie je zwei Beispiele für synchrone und asynchrone Informations­versorgung.

16.             Die Softwarefirma Datex, die ein neues Update ihrer Übersetzungssoftware zu entwickeln plant, möchte wissen, welche Features dieses Update aus Kundensicht enthalten soll. Geplant ist eine Befragung der eigenen Kunden über deren Erwartungshaltung hinsichtlich der geplanten Features. Bitte skizzieren Sie kurz den systematischen Ablauf der Untersuchung aus Sicht des verantwortlichen Marktforschers der Firma.

17.             (Diese Aufgabe bezieht sich auf die Fragestellung von Aufgabe 16.) Bitte skizzieren Sie kurz die inhaltlichen Fragestellungen in den einzelnen Stufen der Untersuchung, bezogen auf den konkreten Fall der Firma Datex.

18.             Die Verlags GmbH plant den Launch eines Printmedienmagazins für die Zielgruppe der Senioren. Das Magazin soll monatlich einmal erscheinen und bundesweit distribuiert werden. Das Magazin beinhaltet alle für Senio­ren ab 65 Jahren aufwärts relevanten und interessanten Themen, von Ge­sundheit über Urlaub/Reise sowie Sport und andere Lifestyle-Themen. Die wichtigsten Instrumente der klassischen Kommunikationspolitik von Medienunternehmen sind:

–             Werbung

–             Verkaufsförderung (Straßen-Aktionen, Probe-Abos)

–             Werbung am Point of Sale

–             Public Relations

–             Teilnahme an Messen und Ausstellungen

–             Direktmarketing

–             Sponsoring

–             Eventmarketing

–             Persönliche Kommunikation (durch den Außendienst und durch „Le­ser werben Leser”-Aktionen)

Welche Kommunikationsmaßnahmen den Markenaufbau bzw. die Marken­führung im Einzelnen am besten unterstützen, hängt stark von der Phase des Lebenszyklus ab, in der sich das Medienprodukt gerade befindet.

Frage: Welche Kommunikationsmaßnahmen würden Sie als verantwortli­cher Marketingmanager für das Seniorenblatt vor dem Markteintritt einpla­nen? Bitte überlegen Sie sorgfältig, nicht alle der o. g. Maßnahmen sind sinnvoll, wenn das Blatt noch vor dem Markteintritt steht. Bitte fertigen Sie ein kleines Marketingkonzept an.

19.             Herr Müller ist verantwortlich für die Programmentwicklung in dem Verlag Content AG. Die Content AG entwickelt und vertreibt Medienformate für die Zielgruppe der Pferdebesitzer.

Nun möchte Herr Müller ein neues Fachmagazin für Hobbyreiter entwi­ckeln und steht in diesem Zusammenhang vor der Entscheidung, auch gleich ein OnlineMagazin im Internet für dieselben Zielpersonen anzubie­ten. Sein Risiko sind die Investitionskosten, denn er ist sich noch unsicher, ob die Zielgruppe groß genug ist, um einen neuen Titel in diesem Markt­segment zu rechtfertigen. Sein Budget für diese Neuentwicklung ist 300.000, €. Hierfür muss er Inhalte entwickeln und das Marketing für An­zeigen- und Lesergewinnung machen.

Was bedeutet der Begriff „Kostendegression” in diesem Zusammenhang hinsichtlich der Investition in das Fachmagazin und das Online-Magazin?

20.             (Diese Aufgabe bezieht sich auf die Fragestellung von Aufgabe 19.)

Wie hoch ist Herrn Müllers finanzielles Risiko tatsächlich?

21.             Der Verlag „Buchbizz” verkauft Fachbücher über Management. Dort ist der Verlag seit Jahren Marktführer. Er entwickelt durchschnittlich 50 neue Buchtitel pro Saison und das zweimal im Jahr. Der Verlag erwirtschaftet damit einen Umsatz in Höhe von 80 Millionen Euro jährlich. Leider ist die Titelflut hoch und der Verlag kann immer weniger Bücher pro Titel abset­zen. Nun hat der Verlagsleiter, Herr Meier, die Idee, Kosten zu sparen. Zu­nächst möchte er Kosten im Vertrieb sparen. Derzeit vertreibt der Verlag hauptsächlich über Grossisten und den Buchhandel, also über den indirek­ten einstufigen und auch zweistufigen Vertriebsweg. Er überlegt, ob es nicht sinnvoller wäre, in Zukunft über Direktmarketingmaßnahmen die Bü­cher direkt an den Leser zu vertreiben.

Frage: Welche Risiken geht Herr Meier ein, wenn er zukünftig ausschließ­lich über Direktvertrieb die Bücher distribuiert?

22.             Welche der nachfolgenden Marketingmaßnahmen zählen unter den Begriff „Permission Marketing”? Bitte kreuzen Sie an:

  • Telefonmarketing adressiert an Kunden
  • Radiospots
  • Versendung von elektronischen Newslettern an registrierte Kunden
  • Mobiler SMS-Versand an registrierte Kunden eines Fitness-Studios
  • Fernsehspots

Teil 6 – Fallstudie „Praxismanagement E-Business”

E-Commerce

Die Firma Dentalo GmbH ist eine Vertriebsfirma im Business-to-Business-Bereich, die Zahnarztbedarf, wie z. B. Einmalhandschuhe, speziell und individuell bedruck­te Terminnachfasskarten und andere „Me-too-Produkte” an Zahnärzte vertreibt. Die Firma Dentalo hat einen Jahresumsatz von 6 Millionen Euro und beschäftigt 14 Mitarbeiter. Die Produkte werden in Fernost hergestellt. In Deutschland wird ausschließlich vertrieben. Der Markt unterliegt einem starken Preiswettbewerb, je­doch liefert Dentalo exzellente Qualität. Der Markt ist aufgeteilt in viele kleine Wettbewerber und viele Kunden.

Bisher bediente die Dentalo GmbH ihre Kunden deutschlandweit per Telefonmar­keting und Direct-Mail. Die Kunden werden mithilfe einer gut ausgebauten Daten­bank regelmäßig angeschrieben und angerufen, um Bestellungen aufzunehmen. Nun hat Dentalo das Internet für sich entdeckt. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die hohen Personalkosten für die „Tele-Damen” könnte man drastisch reduzieren. Dentalo plant eine Web-Präsenz. Wie schätzen Sie die Chancen ein?

23.            Sind die Produkte von Dentalo geeignet für ein Angebot im Internet? Wird

die Zielgruppe erreicht? Bitte vergleichen Sie die Produkte und Zielgruppe von Dentalo mit den Marktdaten, die Sie kennen gelernt haben, und treffen Sie eine Einschätzung.

Zur Unterstützung finden Sie folgende Tabelle, anhand derer Sie die At­traktivität bewerten können:

Marktattraktivität

Bemerkungen

1.     Zielgruppengröße: Sind die an­gestammten Zielgruppen auch Internet-Zielgruppen?

 

2.  Neues Zielgruppenpotenzial:
Gibt es neue Zielgruppen

(z. B. aus verwandten oder frem­den Branchen) für das geplante Angebot im Internet?

 

3.     Zielgruppengröße: Ist die anvi­sierte Zielgruppe bereits User im Internet?

 

4.     Zielgruppengröße: Falls nein, wird die anvisierte Zielgruppe in absehbarer Zeit das Internet nutzen?

 

5.     Wachstumspotenzial des Mark­tes: Wird die anvisierte Ziel­gruppe im Internet in absehbarer Zeit groß genug für die geplante Aktivität sein?

 

6.     Wettbewerb: Sind Wettbewerber
bereits Anbieter im Internet?

 

7.     Sind die Wachstumsprognosen für Geschäfte im Internet mit der anvisierten Zielgruppe positiv?

 

8.     Sind die Produkte von Dentalo geeignet für einen Vertrieb per Internet und warum?

 

24.          Nun haben Sie die Frage der Marktattraktivität beantwortet. Jetzt gilt es, die erworbenen Informationen in eine Konzeption zu packen.

Hierbei hilfreich ist das altbewährte Schema zur Erstellung einer Marke­tingkonzeption. Ihr Produkt ist die Anwendung im Internet. Gehen Sie sys­tematisch vor, sortieren und vervollständigen Sie Ihr Wissen und erstellen Sie Schritt für Schritt die Grob-Konzeption für die erfolgreiche Online-An­wendung von Dentalo. Sie ist die Basis für alle Aktivitäten in der Praxis.

Formular zur Erstellung einer Online-Marketing-Konzeption:

Marketing-Konzeptionsschritte

Bemerkungen:

1.    Produktkonzeption:

— Produktbeschreibung

Art der Anwendung

— Inhaltliche Konzeption

Welche Inhalte, Module, Systemfunktionalitäten?

— Wettbewerbsanalyse

Konkurrenzanwendungen etc.

2.    Preiskonzeption:

— Preiskalkulation

— Preismodell?

— Preisvorteile im Internet?

3.    Distributionskonzeption:

— Zielgruppenanalyse

Internetzielgruppen und -marktpo­tenziale hinsichtlich der eigenen Anwendung einschätzen

— Vertriebsanalyse

Genaue Analyse:

Internet als neuer Vertriebskanal oder als Kommunikationskanal

4.    Kommunikationskonzeption:

— Offline-Aktivitäten

 

— Online-Aktivitäten

 

Teil 7 – Fallstudie „Projektmanagement, Technik und Gestaltung”

25.      Herr Schmidt, Online-Projektleiter bei der Verlags AG, einem Fachzeitschriftenverlag, hat Probleme mit seiner geplanten Internetanwendung.

–             Er kann seinen Terminplan nicht einhalten, weil die Kollegen der anderen Abteilungen nicht sehr kooperativ sind und gesteckte Termine übertreten.

–             Im Unternehmen gibt es eine EDV-Abteilung mit drei Mitarbeitern.

Einer davon, Herr Klein, ist Internetprogrammierer und hat die Aufga­be, mit Herrn Schmidt zusammen in einer Projektgruppe die Anwen­dung zu realisieren. Nach dem fünften Treffen ist immer noch nicht klar, was eigentlich zu tun ist. Herr Klein ist darüber ziemlich frust­riert.

–             Es gibt im Unternehmen eine Herstellungsabteilung, die ist jedoch überfordert, wenn es darum geht, Internet-Grafiken zu erstellen. Welche Lösungen haben Sie für Herrn Schmidts Probleme parat?

a)            Welche Möglichkeiten hat Herr Schmidt, zusammen mit seinem Chef die Probleme mit seinen Kollegen aus den anderen Abteilungen zu lösen?

b)           Welche Instrumente muss Herr Schmidt in welcher Form einsetzen, um mit Herrn Klein in einem motivierten Team die Anwendung auf den Weg zu bringen?

Welche Möglichkeit(en) hat Herr Schmidt zur Lösung der Probleme bei der Erstellung der Internetgrafiken?

26.                                                         Die Verlags AG hat eine Kundenanfrage über ein kleines Kundenmagazin bekommen. Herr Müller, Leiter der Vertriebsabteilung, möchte nun eine Kalkulation von der Herstellabteilung anfordern. Das Kundenmagazin soll 8 Seiten haben, im DIN-A4-Format mit einer Auflage von 1500 Stück pro­duziert werden. Der Kunde, die Firma Kuka AG in Fuhlsbüttel, fragt am 04.05.2004 an, möchte das Angebot am 14.05.04 vorliegen haben und gibt als Liefertermin für das gedruckte Kundenmagazin den 14.08.04 an. Sämt­liche grafischen Formate werden digital angeliefert. Die Texte sollen von der Redaktion der Verlags AG erstellt werden. Design und Layout soll die Herstellungsabteilung entwerfen. Die angeforderte Angebotskalkulation soll auf Basis der Angaben des potenziellen Kunden unter Berücksichti­gung der betrieblichen Möglichkeiten die voraussichtlich entstehenden Kosten der Produktherstellung festhalten.

Bitte erstellen Sie ein Formular für die Angebotskalkulation, auf deren Ba­sis die Herstellungsabteilung den Auftrag kalkulieren kann. Welche Fragen sind noch offen und müssen noch vorab mit dem Kunden geklärt werden, bevor das Formular Angebotskalkulation von Herrn Müller in die Herstel­lungsabteilung gegeben wird?

Bitte benutzen Sie folgendes Schema für die Angebotskalkulation:

Angebotskalkulation                                                Bearbeiter:

Grunddaten                                                              Offene Fragen

Besteller: Firma

Objekt: Auflage: Umfang: Endformat: Korrekturabzüge:

Vorlagen: Redaktion

Technische Daten

Druckvorstufe:

Druck:

Teil 8 – Fragen und Fallstudie „Internationale Aspekte, Administration und Führung in der Medienwirtschaft”

27.      Bitte besuchen Sie im Internet die Stellenbörse „Stepstone” unter

www.stepstone.de. Dies ist einer der größten Anbieter für Online-Stellen­anzeigen im deutschsprachigen Raum. Nun möchte der Geschäftsführer, Herr Klein, für seine neue Geschäftsplanung für 2005 eine SWOT-Analyse erstellen, denn er ist sich nicht sicher, an welchen Stellen er stark ist und an welchen Stellen er unbedingt strategisch aktiv werden muss. Die Kon­kurrenz unter den Märkten von Stellenanzeigenanbietern ist groß (z. B. www.versum.de, www.jobpilot.de). Es gibt die regionalen und überregio­nalen Tageszeitungsverlage, die Fachzeitschriftenverlage und auch viel Konkurrenz im Online-Anzeigenmarkt.

a) Bitte helfen Sie Herrn Klein und füllen Sie die nachfolgende Stärken­Schwächen-Analyse aus, um die Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken für Stepstone zu definieren. Bitte arbeiten Sie mit diesem vorgegebenen Schema und recherchieren Sie vor der Lösung ein we­nig im Internet unter den Anbietern.

Unsere Stärken:                           Unsere Schwächen:

Unsere Chancen:                          Unsere Risiken:

b)           Was empfehlen Sie Herrn Klein für seine neu zu erstellende strategi­sche Planung?

c)            Klassifizieren Sie das Dienstleistungsangebot der Online-Stellenanzei­gen von Stepstone nach der Technik der Portfolio-Analyse von BCG. Sind das „Cash Cows”, „Stars”, „Question Marks” oder „Poor Dogs”? Welche Tendenzen stellen Sie fest?

28.             Bitte definieren Sie den Begriff „Content is king” anhand des Beispiels des

Medienkonzerns AOL/Time Warner.

29.              Warum eignen sich die Produkte von Amazon (www.amazon.com) so gut

für den internationalen Vertrieb?

30.             Welche Herausforderungen müssen die Gewerkschaften mit den neuen Be‑

rufen der Multimediabranche meistern?

31. Bitte beschreiben Sie den Begriff „Intermediär” am Beispiel des Filmrechtehandels.

Lösungen zu den Prüfungsaufgaben PR772

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Bilanzierung nach Handels- und Steuerrecht ESA BIL06

ESA sehrgut

Bilanzierung nach Handels- und Steuerrecht ESA BIL06

Lösungen zu den Einsendeaufgaben ESA BIL06 Bilanzierung nach Handels- und Steuerrecht

1. Die Maschinenfabrik Mauricio Maschino, Stuttgart, stellte zum 31.12.07 und zum 31.12.08 die nachstehenden Inventurwerte fest. Für jede Position gibt es eine eigene Inventurliste!

Nr.

POSTEN

INVENTURWERT

31.12.07

[€]

31.12.08
[€]

1.Bankguthaben

20.000

25.000

2.Betriebsstoffe

40.000

45.000

3.Sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung

80.000

100.000

4.Lagergebäude

50.000

40.000

5.Unfertige Erzeugnisse

60.000

70.000

6.Fuhrpark

220.000

200.000

7.Betriebsgebäude

400.000

380.000

8.Hilfsstoffe

30.000

40.000

9.Hypothekenschulden

100.000

80.000

10.Forderungen aus LuL

40.000

60.000

11.Kassenbestand

10.000

15.000

12.Maschinen

320.000

300.000

13.Rohstoffe

100.000

120.000

14.Fertige Erzeugnisse

150.000

100.000

15.Verbindlichkeiten aus LuL

200.000

150.000

16.Werkzeuge

20.000

25.000

17.Postbankguthaben

5.000

10.000

18.Schuldwechsel

20.000

15.000

19.Verwaltungsgebäude

220.000

195.000

20.Schecks

50.000

40.000

a)            Erstellen Sie die Inventare der beiden Geschäftsjahre 07 und 08 und gliedern Sie dabei formal korrekt die Vermögensgegenstände nach der Liquidität und die Schulden nach der Fälligkeit.

b)            Vergleichen Sie die beiden Inventare! Stellen Sie im Einzelnen die Wertdifferenzen bei den Vermögensgegenständen, bei den Schulden und bei dem Eigenkapital fest und erklären Sie die jeweiligen Veränderungen!

Bitte verwenden Sie für beide Fälle gemeinsam die nachstehenden Schemata!

c) Ermitteln Sie den Erfolg des Unternehmens durch (Eigen-)Kapitalvergleich:

ERMITTLUNG DES PERIODENERFOLGS

 

Eigenkapital am Ende des Geschäftsjahrs

 

— Eigenkapital am Anfang des Geschäftsjahrs

 
= Erfolg (Gewinn oder Verlust) 

(Eigen-)Kapitalmehrung (Gewinn), wenn Erfolg                           > 0 €

(Eigen-)Kapitalminderung (Verlust), wenn Erfolg                         < 0 €

2. Kaufmann Erich Maurer, Berlin, hat durch Inventur folgende Werte ermittelt:

Nr.

POSTEN

INVENTURWERT

(€1

1.

Grund und Boden bebaut

20.000

2.

Geschäftsbauten

100.000

3.

4.

Bankguthaben, Sonstige Betriebs- und Geschäftsaustattung

30.000

20.000

5.

Verbindlichkeiten aus LuL

60.000

6.

Kassenbestand

10.000

7.

Fuhrpark

20.000

8.

Warenbestand

80.000

9.

Forderungen aus LuL

40.000

10.

Maschinen

30.000

11.

Darlehensschulden

160.000

12.

Postbankguthaben

20.000

13.

Eigenkapital

?

Erstellen Sie aus den angegebenen Werten eine systematisch gegliederte Bilanz des Kaufmanns Erich Maurer, Berlin, zum 31.12.07!

3. Bitte begründen Sie, ob folgende Wirtschaftsgüter als geringwertig anzusehen sind.

a)                  Rechenmaschine: Nettopreis 410 € zuzüglich 19 % Umsatzsteuer,

abzüglich 3 % Skonto

b)                  zusätzlicher Motor für eine Textilmaschine:

Nettopreis 400 € zuzüglich 19 % Umsatzsteuer

4. Wo sind die folgenden Posten entsprechend dem handelsrechtlichen Bilanzschema zu erfassen:

a)                            Schrauben bei einem Eisenwarenhändler,

b)                            Holzspäne eines Sägewerks, die zum Weiterverkauf bestimmt sind,

c)                            Anzahlung einer Schuhfabrik für Leder

d)                            Heizöl einer chemischen Fabrik?

5. Wie sind die folgenden Geschäftsvorfälle zu bilanzieren?

a)                            Im Dezember wurden von uns für das erste Quartal des nächsten Jahres 1.800 € für Geschäftsräume gezahlt.

b)                            Am Bilanzstichtag wird festgestellt, dass unser Mieter die Dezembermiete in Höhe von 500 € noch nicht überwiesen hat.

c)                             Die Miete für das erste Quartal des neuen Geschäftsjahrs, die am

1. Januar 07 in Höhe von 2.400 € fällig ist, wurde von uns im alten Geschäftsjahr nicht gezahlt.

6. Die Litti AG (Sportartikelhersteller mit Sitz in Köln) stellt folgende Jahresabschlussbilanz auf:

Aktiva

Passiva

Anlagevermögen Eigenkapital

165

(Restbuchwerte): Anlagen im Bau

15

Maschinen

100

Wertberichtigungen auf

30

Gewinnrücklagen

10

Forderungen 
Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe

60

Rohstoffverbrauch

40

Wertpapiere

10

Verbindlichkeiten aus LuL

120

Beteiligungen

20

Verlustvortrag aus dem Vorjahr

10

Fertige Erzeugnisse

80

Umsatzerlöse

180

Umlaufvermögen:   
Erhaltene Anzahlungen

15

  
Vorräte

150

  
Wechselverbindlichkeiten

25

  
Kassenbestand

10

  
Forderungen aus LuL

50

  
Andere aktivierte Eigenleistungen

30

  

–         Stellen Sie alle inhaltlichen Mängel (z. B. Wertdifferenzen) und formalen Mängel der Bilanz (z. B. GuV-Posten in der Bilanz) fest und beschreiben Sie diese Fehler kurz.

–      Erstellen Sie eine Jahresabschlussbilanz, die dem handelsrechtlichen Bilanzgliederungsschema (§ 266 HGB) entspricht.

BIL06-XX5-K14

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Bewertung nach Handels- und Steuerrecht ESA BIL05

Einsendeaufgaben

Bewertung nach Handels- und Steuerrecht ESA BIL05

Lösungen zu den Einsendeaufgaben ESA BIL05 Bewertung nach Handels- und Steuerrecht

1. a)     Kauf einer Maschine zum Bruttopreis von 2.380.000 € (inkl. 19 % MwSt.).

b)   Die Spedition berechnet Transportkosten in Höhe von 35.700 € (inkl. 19 % MwSt.).

c)    Für den Bau eines Fundaments sind 59.500 € (inkl. 19 % MwSt.) zu zahlen.

d)   Die Lohnkosten für die Montage der Maschine belaufen sich auf insgesamt 6.000 €.

e)    Die Einkaufsabteilung kalkuliert Kosten in Höhe von 700 € für das Einholen, Vergleichen und Auswählen von Angeboten für die Maschine.

f)    Für die Durchführung von Lärmschutzmaßnahmen stellt uns eine Spezialfirma 29.750 € (brutto) in Rechnung.

g)    Vom Controlling werden weitere 50.000 € an Kosten veranschlagt, die durch Produktionsausfälle und Anlaufschwierigkeiten im Rahmen der Anschaffung entstanden sind.

h)   Die Firma, die uns die Maschine geliefert hat, gewährt einen Skonto von 2 % bei Zahlung innerhalb von 8 Tagen.

Alle Zahlungen erfolgen sofort per Banküberweisung. Wie hoch sind die Anschaffungskosten der Maschine?

2. Berechnen Sie nach den folgenden Angaben

a)    die Wertobergrenze der handelsrechtlichen Herstellungskosten,

b)   die Wertuntergrenze der steuerrechtlichen Herstellungskosten

des Bestandes an Fertigerzeugnissen, wenn folgende Daten bekannt sind:

–        Materialeinzelkosten (Materialeinsatz) 20.000 €;

–        Fertigungseinzelkosten (Fertigungslöhne) 40.000 €;

–        Materialgemeinkosten 40 % des Materialeinsatzes;

–        Fertigungsgemeinkosten 120 % der Fertigungslöhne;

–        die auf den Bestand anfallenden Verwaltungsgemeinkosten betragen 40.000 E, die anteiligen Vertriebsgemeinkosten 20.000 E.

Der Rechenweg ist jeweils vollständig anzugeben.

3. Ein Unternehmen hat zu Beginn der laufenden Abrechnungsperiode ein Grundstück erworben.

Die Anschaffungskosten betrugen 200.000 E.

Am Bilanzstichtag beträgt der Tageswert (Teilwert)

a)    250.000 € (Bauland!),

b)   150.000 (Bauverbot!).

1.    Ermitteln und begründen Sie für die beiden Fälle den jeweiligen Wertansatz in der Bilanz.

2.    Welche Möglichkeiten bestehen zum bilanziellen Ausweis des Grundstückswertes, wenn das Bauverbot nach 3 Jahren aufgehoben wird?

4. Ein Mineralölgroßhändler hat zu Beginn des Geschäftsjahrs 6 000 000 Liter Heizöl zu 0,40 €/Liter = 2.400.000 € vorrätig.

Im Lauf des Jahres hat er folgende Posten eingekauft: Tabelle F.1:

Datum

Menge
[Literl

Einzelpreis
[E/Liter]

Wert
[E]

05.02.

1 000 000

0,25

250.000

10.05.

1 500 000

0,30

450.000

15.07.

2 000 000

0,35

700.000

20.09.

1 200 000

0,40

480.000

25.11.

1 800 000

0,45

810.000

 

7 500 000

  

Am Ende des Geschäftsjahrs sind 1 500 000 Liter Heizöl in den Tanks.

1. Wie hoch ist jeweils der Wert des Endbestandes (Bilanzausweis) bei Anwendung des

a)   (gewogenen) Durchschnittsverfahrens?

b)   Lifo-Verfahrens?

c)    Fifo-Verfahrens?

d)   Hifo-Verfahrens?

e)    Lofo-Verfahrens?

(Bitte tragen Sie die Ergebnisse in die nachstehende Tabelle ein!)

Tabelle F.2:

Verfahren

Endbestand
[Liter]

Einzelpreis
[f./Liter]

Wert

1€1

Ø-Methode   
Lifo-Methode   
Fifo-Methode   
Hifo-Methode   
Lofo-Methode   

2. Wie hoch muss bei den einzelnen Verfahren der in der Bilanz zu aktivierende Betrag sein, wenn sich der Anschaffungspreis für Heizöl am Bilanzstichtag auf

a)         0,40 €,

b)        0,50 € je Liter beläuft? Verwenden Sie dazu folgendes Grundschema:

Tabelle F.3:

Verfahren

Tageswert am
Bilanzstichtag
[f/Liter]

zulässiger
Bilanzansatz
[E/Liter]

 

a)

b)

a)

b)

Ø-Methode    
Lifo-Methode    
Fifo-Methode    
Hifo-Methode    
Lofo-Methode    

5. Kauf eines Rettungsfahrzeugs am 10.08.01. Die Lieferfirma berechnet für das Fahrzeug 85.680 € (inkl. 19 % MwSt.). Die entsprechende betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer ist in der AfA-Tabelle (Anhang D) zu entnehmen.

a)    Erstellen Sie dazu den vollständigen Abschreibungsplan (Tabelle) bei linearer Abschreibung.

b)   Tragen Sie in ein Koordinatensystem die Wertentwicklung des Rettungsfahrzeugs (Buchwert) unter Berücksichtigung von Abschreibungen ein. Auf der waagrechten Achse (Abszisse) ist die Zeit (Jahre) und auf der vertikalen Achse (Ordinate) ist der Wert (Euro) anzugeben.

6. Ein Lkw (Truck) wird für 180.000 € angeschafft. Die Gesamtleistung des Trucks wird auf 720 000 km geschätzt.

a) Ermitteln Sie für die einzelnen Nutzungsjahre die leistungsbedingten Abschreibungsbeträge, wenn von folgenden Periodenleistungen ausgegangen wird:

Tabelle F.4:

Jahr

Periodenleistungen

1

120.000 km

2

130.000 km

3

115.000 km

4

100.000 km

5

90.000 km

6

80.000 km

7

85.000 km

b) Wie beurteilen Sie die Abschreibung nach Leistungseinheiten im vorliegenden Fall?

7.    Das Forderungsvolumen einer Aktiengesellschaft beläuft sich am Bilanzstichtag laut Inventur auf nominell 17.850.000 € (inklusive 19 % MwSt.). Darunter befinden sich zwei Einzelposten im Gesamtwert von 50.000 €, bei denen im neuen Jahr bei vorsichtiger Schätzung mit einem wahrscheinlichen Forderungsausfall von 30 % gerechnet werden muss. Nach Einstellung des Insolvenzverfahrens ist die Forderung gegenüber einem Kunden in Höhe von 20.000 € uneinbringlich. Das in den übrigen Forderungen enthaltene allgemeine Kreditrisiko wird auf 1 % der als einwandfrei betrachteten Forderungen geschätzt.

Mit welchem Wert muss die AG ihre Forderungen in der externen Bilanz ausweisen?

(Hinweis: Das Berechnungsschema ist vollständig und die Zahlenwerte sind exakt anzugeben. Umsatzsteuerkorrekturen sind vorzunehmen!)

8.    Kauf einer Webmaschine in Liverpool zu 10.000 £ (Kurs 1,00 € = 0,70 £). Am Bilanzstichtag sind 50 % der Verbindlichkeit bezahlt.

Mit welchem Wert sind die Restverbindlichkeiten der Webmaschine zu bilanzieren, wenn der Wechselkurs zu diesem Zeitpunkt 1,00 € = 0,60 £ beträgt?

Begründungen sind anzugeben!

9.    Ein Autohändler kauft privat am 01.01.01 einen Pkw für 30.000 €

(zzgl. 5.700 € MwSt.). Er überführt den Pkw am 01.01.03 in das Umlaufvermögen seines Betriebs, da er beabsichtigt, den Wagen über seine Firma zu verkaufen. Der Teilwert des Pkws beträgt 20.000 €, die fortgeschriebenen Anschaffungskosten betragen 17.400 €.

Begründen Sie, wie die Einlage des Unternehmers zu bewerten ist, unter Angabe der gesetzlichen Bestimmungen

Tabelle F.5:

Ergebnis

Korrekturaufgabe
[Nr.]

Punkte

Soll

Ist

1

10

 

2 a)

6

 

2 b)

5

 

3.1 a)

2

 

3.1 b)

2

 

3.2

6

 

4.1

11

 

4.2

13

 

5 a)

10

 

5 b)

4

 

6 a)

7

 

6 b)

4

 

7

12

 

8

4

 

9

4

 

Gesamtpunkte

100

 

Prozent, Note

 
Bemerkungen
Datum, Fernlehrer 

BIL05-XX7-A20

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Praxis der Bilanzierung – Einzelhandelsbuchführungbuchführung ESA BIL02

ESA sehrgut

Praxis der Bilanzierung – Einzelhandelsbuchführung ESA BIL02

Lösungen zu den Einsendeaufgaben ESA BIL02 Praxis der Bilanzierung – Einzelhandelsbuchführung

1.                                         Bilden Sie die Buchungssätze!

1) Wareneinkauf auf Ziel,netto                       35.000,-     

          + 19 % USt                                                6.650,-        41.650,-

2) Bezugskosten bar bezahlt, netto                 100,-          

          + 19 % USt                                                19,-             119,-

3) Warenverkauf bar, brutto(Bruttobuchung)                   8.568,-

4) Barkauf von Verpackungsmaterial,netto    600,-          

          + 19 % USt                                                114,-           714,-

5) Warenrücksendung an Lieferanten,

          netto                                                          300,-          

          + 19 % USt                                                57,-             357,-

6) Bargeldlose Gehaltszahlung, brutto          3.400,-       

          -Abzüge                                                     1.100,-        2.300,-

          Arbeitgeberanteil                                                          510,-

7) Bareinzahlung bei der Bank                                         4.500,-

8) Banküberweisung für

          Umsatzsteuer                                             3.200,-

Einkommen- und Kirchensteuer                 500,-

Gewerbeertrag steuer                                1.000,-

Grundsteuer                                              200,-

einbehaltene Lohnsteuer                            460,-

          Arbeitnehmeranteil zur Sozialversicherung                  900,-   6.260,-

9) Banküberweisung an Lieferanten

          Rechnungsbetrag                                       23.800,-

          -2 % Skonto (400,- + 76,-)                        476,00-       23.324,-

10)  Banküberweisung von Kunden

          Rechnungsbetrag                                       1.547,-

          -2 % Skonto, brutto (Bruttobuchung)        30,94          1.516,06

11)  Telefonrechnung bar bezahlt                                     186,-

12)  Privatentnahme bar                                500,-

          in Waren, brutto (Bruttobuchung)             357,-           857,-

13)  Mieteinnahme bar                                                      2.450,-

14)  Eine Forderung wird zweifelhaft                                1.904,-

15)  Bonusgewährung durch Lieferanten,

          netto                                                          350,-

          + 19 % USt                                                66,50          416,50

16)  Warenrücksendungen von Kunden,

brutto (Bruttobuchung)                                              89,25

17)  Verkauf eines gebrauchten Transporters gegen Barzahlung am 20.06.

          Buchwert 8.400,-,für netto                                            6.000,-

          + 19 % USt                                                1.140,-        7.140,-

          Bisherige jährliche Abschreibung 7.800,-.

18)  Direkte Abschreibung auf Betriebsgebäude 2 % von 500.000,-

19)  Direkte Abschreibung auf Ladenausstattung 10 % von 70.000,-

20)  Indirekte Abschreibung auf die zweifelhafte Forderungen (vgl. Fall 14) 60 %

21)  Kassenfehlbetrag                                                       50,-

22)  Noch nicht gutgeschriebene Bankzinsen 600,-

23)  Noch zu zahlende Gewerbeertragsteuer  400,-

24)  Von den Mieteinnahmen (vgl. Nr. 13) betreffen 200,- das neue Jahr.

25)  Kauf einer EDV-Anlage, Kaufpreis (KP) brutto          99.167,-

Es werden 3 % Skonto auf den KP gewährt.

Nebenkosten der Anschaffung:

Transportkosten, netto                                               800,-

Kosten für die Inbetriebnahme, netto                         1.166,-

Wie hoch sind die zu bilanzierenden Anschaffungskosten

BIL02-XX5-A09